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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Archiv 2015

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3. Wilo OEM Fachforum Österreich (Nachlese) online seit 25.09.2015

3. Wilo OEM Fachforum Österreich warnt: keine Energiewende ohne Wärmewende

Experten fordern Informationsoffensive

Im Rahmen des 3. OEM Fachforum Österreich im Frühsommer 2015 zeigten 75 hochkarätige Repräsentanten der Wärmebranche Entschlossenheit, dem Thema Energiewende künftig noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die Teilnehmer aus Österreich, Italien und Deutschland, die heuer bereits zum dritten Mal die Zukunft der Wärmeversorgung diskutierten, plädierten dabei vor allem für eine intensive Aufklärungsarbeit zur Wärme- und Energiewende.

 

Informationsoffensive zur Wärme- und Energiewende

„Die Energiewende kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn Wärme, die einen großen Teil des Energieverbrauches ausmacht, als unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende verstanden wird“, appellierte Gerhard Laimer, OEM Verkaufsleiter der Wilo Pumpen Österreich GmbH, an das 3. OEM Fachforum Österreich. „Energiewende bedeutet in den Köpfen der Politiker und Bürger immer noch ´Stromwende`, aber ohne Wärmewende kann die geforderte Energiewende nicht gelingen“, so Laimer.

Um das Bewusstsein für diese Fakten zu schärfen, bedarf es einerseits einer klaren Kommunikation, andererseits eines homogenen Auftretens der Wärmebranche. Nur gemeinsam würden die ambitionierten Ziele der zukünftigen Wärmebereitstellung für 2030 und 2050 erreicht werden können.

Erneuerbare Energien für Alle: Beispiel Wärmespeicherung

„Es ist heute bereits deutlich mehr mit erneuerbarer Energie möglich, als der Bevölkerung und den Fachbetrieben bekannt ist. Daher ist eine offensive Information extrem wichtig, um den Menschen aufzuzeigen, wie kostengünstig und einfach es ist, in den eigenen vier Wänden erneuerbare Energie einzusetzen“, appellierte Laimer. So würde sich beispielsweise aktuell Wärme wesentlich günstiger speichern lassen als Strom.

Die Teilnehmer informierten sich in 14 Fachvorträgen über aktuelle Trends und bereits in die Praxis umgesetzte Lösungen im Wärmebereich sowie Wärmespeichermöglichkeiten.

Der beim G7 Gipfel Anfang Juni 2015 in Deutschland von den führenden Industrienationen faktisch beschlossene Ausstieg aus Öl und Kohle bis 2050 gab dem OEM Forum positiven Aufwind für seine Anliegen. Allerdings waren sich die Teilnehmer des OEM Fachforum Österreich einig: man solle sich nicht ausschließlich auf die Politik verlassen. Jede noch so kleine Eigeninitiative im Energiesegment sei willkommen und auch erforderlich.

Spendenaktion für das Hildegardzentrum des Klosters Gut Aich/St. Gilgen

Im Rahmen des OEM Fachforums wurde eine Spendenaktion zu Gunsten des Hildegardzentrums des Klosters Gut Aich in St. Gilgen durchgeführt. Es werden hier auch Patienten behandelt, die sich eine erforderliche Therapie nicht leisten könnten, wie z.B. Kinder und Flüchtlinge, die auf Grund ihrer Erlebnisse an einem schweren Trauma leiden.

Wilo als einer der führenden Pumpenspezialisten ist mit allen Energieträgern in Kontakt und hat damit eine verbindende Rolle im Wärmemarkt. Das Prinzip Nachhaltigkeit wird bei Wilo durch die ständige Weiterentwicklung der Produkte umgesetzt und im Unternehmen täglich gelebt. „Unser gemeinsames Ziel lautet, die Wärmebranche intensiv zu vernetzen und damit vorhandene Synergien noch besser zu nutzen“, ergänzt Gerhard Vogel MBA, Geschäftsführer der Wilo Pumpen Österreich GmbH.

Demoprojekt Solarhausförderung - Jetzt einreichen! online seit 13.07.2015

Erinnerung:

Die Ausschreibung „Demoprojekte Solarhaus 2015“ des Klima- und Energiefonds läuft noch bis

24. September 2015!

An das erfolgreich im Vorjahr 2014 erstmalig durchgeführte Förderprogramm „Demoprojekte Solarhaus“ anschließend, läuft derzeit die Ausschreibung „Demoprojekte Solarhaus 2015“. Dabei wurde die Einreichung vereinfacht und die Förderung erhöht.

Der Nachweis des spezifischen Heizwärmebedarfs ist nun mit dem Energieausweis vorgeschrieben und die solare Deckung von mindestens 70% kann mit einem dynamischen Simulationstool nachgewiesen werden. Alternativ können Heizwärmebedarf und solare Deckung auch weiterhin mit dem Passivhaus Projektierungs-Paket (PHPP) berechnet werden, für Passivhäuser wird die Verwendung von PHPP ausdrücklich empfohlen. Neu ist auch die Anerkennung der gesamten umweltrelevanten Investitionskosten als Basis für die Berechnung der Förderung.

Mit wenigen Einreichunterlagen kann eine Investitionsförderung von bis zu

€ 17.000,- für den Neubau oder die Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses beantragt werden. Das Projekt ist bis Ende März 2017 umzusetzen. Den Zuschuss gibt es zusätzlich zu allfälligen Landes- und Gemeindeförderungen!!

Ziel des Förderprogrammes ist es, den CO2-Ausstoß bei Einfamilienhäusern deutlich zu reduzieren. Daher ist die Förderung auf Gebäude mit gutem Wärmedämmstandard zugeschnitten, deren solarthermische Anlagen zumindest 70% des Warmwasser- und Heizungswärmebedarfs abdecken. Die Nachheizung darf ausschließlich mit Wärmepumpen oder Biomasseanlagen geschehen, für diese gibt es aber zusätzlich einen Zuschuss. Die Förderquote ist in Abhängigkeit der Qualität der Gebäudehülle gestaffelt:

Wie in der Tabelle ersichtlich hat sich der Zuschuss für die Zusatzheizsysteme auf bis zu € 2.000,- erhöht!

Nähere Informationen erhalten Sie bei bei „AUSTRIA SOLAR“ und bei der „Initiative Sonnenhaus Österreich“ www.sonnenhaus.co.at

  • Förderart: Nicht-rückzahlbarer Investitionszuschuss
  • Förderhöhe: bis zu 50% der umweltrelevanten Investitionskosten bis max.
  • € 12.000,- (Begleitforschungsprojekte bis zu € 17.000,-)
  • Einreichfrist: 24. September 2015, 12:00 Uhr (Online-Einreichung)
  • Abwicklung: KPC – Kommunalkredit Public Consulting GmbH, Tel: 01 316 31-723 oder mailto: umwelt@kommunalkredit.at

Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend. Für die Anmeldung zum Beratungsgespräch kontaktieren Sie 03112 5886 12.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.klimafonds.gv.at oder unter www.publicconsulting.at

Klaus Mischensky, AUSTRIA SOLAR und Peter Stockreiter, Initiative Sonnenhaus Österreich

GASOKOL erhält ÖKOSTAR 2015 online seit 24.06.2015

Das Land Oberösterreich zeichnet besonders engagierte Unternehmen und herausragende Projekte im gesamten Land mit dem ÖKOSTAR aus. Im Bezirk Perg fiel die Wahl auf ein Projekt von zwei Unternehmen.

LR Rudi Anschober bei der Überreichung am 05.06.2015: „Die Auszeichnung mit dem ÖKOSTAR 2015 für Betriebe im Bezirk Perg ergeht an das Projekt Sonnenwärmeanlage der Firma Habau, da dies einen Meilenstein im industriellen Bereich darstellt. Die neuen Produktionsstätten für Betonfertigteile von Habau wurden in Niedrigenergiebauweise mit einem ökologisch hochwertigen Energietechnikkonzept und vollsolarer Beheizung ohne zusätzlichen Wärmeerzeuger errichtet. Eine Halle wurde mit einer rund 1.400 m² großen Solaranlage mit intelligenter Bauteilaktivierung zur gleichmäßigen Temperierung der Hallenböden errichtet, die nun den knapp 100.000 m³ großen Raum zu 100% mit Öko-Wärme befeuert. Ein Vorzeigeprojekt in ganz Europa! Durch die Nutzung der thermischen Solarenergie spart Habau jährlich rund 500.000 kWh aus fossilen Energieträgern, das entspricht einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 190 Tonnen pro Jahr.“

V.l.n.r.: Ulrike Schwarz, Landesrat Rudi Anschober, Dipl.-Ing. Anton Karner, DI Irene Hauer-Karl, Ing. Walter Preisinger, Ronald Gattringer

AUSTRIA SOLAR GRATULIERT GASOKOL!

Einladung: Erneuerbare Prozesswärme in der Industrie, am 24.6.2015 online seit 19.06.2015

Prozesswärme ist ein Zukunftsmarkt der Solarthermie. In zahlreichen Sparten der Industrie und des Gewerbes kann Solarwärme für wärmeintensive Verfahren verwendet werden. Musteranlagen in verschiedenen Bereichen zeigen, was alles möglich ist. Wichtig ist aber auch ein Zusammenbringen von Planern und interessierten Unternehmen. Die am 24.6.2015 stattfindende Veranstaltung bietet die Möglichkeit der Information und des Kontakteknüpfens.

Daher laden wir Sie namens Erneuerbare Energie Österreich und Austria Solar zur Veranstaltung

Erneuerbare Prozesswärme in der Industrie

am 24.6.2015, 9:30 bis 13:00

im Theater Dschungel im Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

ein.

Anmeldungen bitte hier mailto:office@erneuerbare-energie.at

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigelegten Einladung.

Sie können die Einladung selbstverständlich gerne in Ihrem Netzwerk weiter geben.

Präsentation der Projekte zur Großanlagen-Förderung Solarthermie online seit 15.06.2015

Experten-Tagung mit Exkursion:

Förderprogramm „Solare Großanlagen“ - Ergebnisse aus 40 wissenschaftlich begleiteten Projekten

Termin: Freitag, 19.Juni 2015 – 9:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Regionales Bildungszentrum WIFI Perg, Haydnstraße 4, 4320 Perg, OÖ

Der Klima- und Energiefonds hat im Arbeitsprogramm 2010 erstmals einen Förderschwerpunkt für große solarthermische Anlagen in gewerblichen und industriellen Anwendungen gestartet. Für 5 unterschiedliche Anwendungsbereiche wurden in bisher 5 Ausschreibungen Förderzusagen an über 160 Projekte vergeben. Neben der speziellen Anreizförderung gibt es auch eine wissenschaftliche Programmbegleitung.

Mit Hilfe einer messdatengestützte Analyse und Bewertung des Wärmeversorgungssystems über mindestens ein volles Betriebsjahr konnten Benchmarks erstellt, erste Optimierungsschritte bei den konkreten Projekten eingeleitet, aber auch Forschungs- und Entwicklungsbedarf aufgezeigt werden. Die umfangreichen Ergebnisse der ersten 40 untersuchten Projekte sind jetzt Anlass die gewonnen Erkenntnisse an Projektentwickler und Planer weiterzugeben.

Wir dürfen Sie herzlichst einladen diese Erfahrungen mit uns zu teilen und diese neuen Anwendungsfelder der Solarthermie in Zukunft zu bearbeiten. Die Besichtigung der vollsolaren Wärmeversorgung und Prozesswärmebereitung der Firma HABAU ist der krönende Abschluß der Veranstaltung.

Zum Programm

Zur Anmeldung

Solare Großanlagen - Förderung gestartet! online seit 22.04.2015

Wärme von der Sonne nutzen - und zwar in großen Maßstäben!

Mit dem 22.4.2015 startet das heurige Großanlagen-Förderungsprogramm des Klima- und Energiefonds.

Ziel ist die Unterstützung der Errichtung von solarthermischen Großanlagen, mit einer entsprechenden Begleitforschung, deren Ergebnisse den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Gefördert werden Anlagen, die z.B. der Prozesswärme, der Wärmenetz-Einspeisung oder der solaren Kühlung dienen und einen hohen solaren Deckungsgrad aufweisen.

Die Anlagengröße sollte zumindest 100 qm betragen (Ausnahmen siehe Detailinfo des Klimafonds).

Die Projekte werden mit einem nicht-rückzahlbaren Investitionszuschuss gefördert. Der Fördersatz liegt bei 40 % der umweltrelevanten (Mehr-)Investitionskosten zuzüglich Zuschlag für KMU. Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend.
Für die Anmeldung zum Beratungsgespräch kontaktieren Sie die Infohotline unter 03112/58860. Tipp: rechtzeitig Beratungstermin vereinbaren!

Weitereführende Informationen finden Sie HIER

Ende der Einreichfrist ist der 24.9.2015

Wir werden über die Erfolgsprojekte unserer Mitglieder gerne veröffentlichen!

 

 

 

 


 

SOLARFOCUS: Tag der offenen Tür online seit 31.03.2015

 

Einladung zum Tag der offenen Tür

Am 10. und 11.April findet im SOLARFOCUS-Werk im oberösterreichischen St.Ulrich bei Steyr wieder der Tag der offenen Tür statt. Alljährlich nutzen zahlreiche Interessierte die Chance, einen Blick hinter die Kulissen des Traditionsunternehmens zu machen und sich in gemütlicher Atmosphäre über die zahlreichen Innovationen zu informieren. Bei der Energiesparmesse in Wels und der ISH-Messe in Frankfurt wurden die brandneuen Produkte wie der kompakte Pelletskessel pelletelegance erstmalig präsentiert. Die positive Reaktion darauf war enorm. Für den Tag der offenen Tür freut sich der Hersteller von Solaranlagen, Biomassekessel, Speicher- und Frischwassertechnik auf ähnliches Feedback. Ein Team motivierter Mitarbeiter steht für alle individuellen Anfragen und Wünsche bereit und freut sich auf zahlreiches Erscheinen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg bereit.

 

Seminar "Das Sonnenhaus: Beraten-Planen-Bauen" 10.April 2015 online seit 13.03.2015

 

 

Energie- und klimabewusste Bauen und Sanieren gehört zum Alltag von Architekten, Energieberatern, Fachplanern, Baumeistern und Installateuren.

Auch die neue EU-Gebäuderichtlinie wird hier eine weitere Veränderung bringen, mit entsprechenden Fristen zur Umsetzung von so genannten "Nearly Zero Emission Buildings" (landläufig übersetzt als "Fast-Null-Energie-Gebäude").

Immer stärker in den Blickpunkt kommen dabei Gebäudekonzepte, die nicht nur die Gebäudehülle, sondern auch die Nutzung der Sonnenenergie in den Mittelpunkt stellen. 

Fast 2000 erfolgreich umgesetzte derartige Projekte in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich sprechen für sich. Weitere sind in Planung

Diese Sonnenhäuser sind bereits in ganz Österreich verbreitet - und die Zufriedenheit der Bewohner ist sehr hoch!

Sonnenhäuser stellen eine klare und wirtschaftliche Alternative zu Passivhäusern oder so genannten Plusenergiehäusern dar.

Sonnenhäuser sind aber auch für Architekten, Fachplaner, Bauträger/Baufirmen und Heizungs-/Sanitärbetriebe/Installateure eine interessante Chance, um sich im Markt von der Konkurrenz abzugrenzen.

Um Sie als Interessenten fit für diesen Markt der Zukunft zu machen, vermittelt Ihnen die INITATIVE SONNENHAUS in diesem Seminar  praxisnah die wesentlichen Grundlagen zur solaren Gebäudeplanung, Heizungstechnik und Marketing von Sonnenhäusern.

Die Gebäudeplanung und Heizungstechnik befassen sich dabei vor allem mit dem Zusammenspiel von großen Kollektorflächen und Großspeichern bzw. der Speicherung der Solarwärme in Bauteilen wie Betondecken, Bodenplatten aus Beton oder in Ziegelwänden. Auch ein transparenter Vergleich mit anderen Heizsystemen wird gezogen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Seminar-Programm mit Anmeldung.

Aktuelle Broschüre der INTIATIVE SONNENHAUS ist HIER zum downloaden.


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