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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 3-2007


Land OÖ beschliesst Energiewendeszenario

Am 10. Oktober 2007 hat die Oö. Landesregierung den langfristigen Umstieg auf erneuerbare Energieträger beschlossen. Bis zum Jahr 2030 sollen 100% der Raumwärmeversorgung, 100% der Stromversorgung und 25% für den Verkehr aus den Erneuerbaren kommen. Das sind äußerst ambitionierte Ziele. Die konkreten Umsetzungsmaßnahmen sollen bis Herbst 2008 definiert werden.

Nähere Infos unter http://www.biomasseverband-ooe.at/front_content.php?idcat=57&idart=172


NEU: 5.000 Euro Innovations-Scheck für Klein- und Mittelunternehmen

Der Innovationsscheck ist ein neues Förderprogramm der FFG im Auftrag von BMVIT und BMWA für mehr Forschung und Innovation in Klein- und Mittelbetrieben. Ziel des Programms ist es, Klein- und Mittelbetrieben den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu ermöglichen. Der Innovationsscheck soll auch dazu beitragen, die Hemmschwelle für Kooperationen mit Forschungseinrichtungen zu nehmen.

Mit dem Innovationsscheck können sich die Unternehmen an Forschungseinrichtungen (Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten) wenden und je nach Bedarf deren Leistungen in der Höhe von bis zu 5.000 Euro mit dem Scheck bezahlen. Machen sie davon Gebrauch! Antragsberechtigt sind Klein- und Mittelbetriebe bis 250 Mitarbeiter mit Sitz in Österreich. Innovationsscheck-Anträge werden in der FFG mit Priorität behandelt. Im Schnitt kann mit einer Erledigung nach spätestens 3 Wochen gerechnet werden.

Nähere Infos zu dieser Förderschiene unter www.ffg.at. Das arsenal research bietet unter der Tel. 050550 6349 Beratungen für die Einreichung an.


Aktuelle internationale Übersicht zu Solarverpflichtungen

Vor kurzem wurde vom Europaischen Solarindustrieverband ESTIF eine umfassende internationale Übersicht zu gesetzlichen Solarverpflichtungen publiziert. Im Detail wurden dabei die Entwicklungen in fünf Ländern untersucht: Deutschland, Italien, Irland, Israel und Spanien. Bei Solarverpflichtungen wird vom Gesetzgeber ein Minimum an solarer Deckung bei der Wärmeversorgung von neu errichteten oder umfassend sanierten Gebäuden verlangt. Die Studie wurde von ESTIF im Rahmen des "Solar Thermal Action Plan for Europe" erstellt.

Auch das Europaparlament forderte von der Europäischen Kommission kürzlich eine EU-Direktive, um in allen Mitgliedsstaaten eine gesetzliche Mindestversorgung mit Wärme aus Erneuerbarer Energie bei neuen und sanierten Gebäuden sicherzustellen. Dies ist eine Folge des verbindlichen Zieles aller 27 Staats- und Regierungschefs der EU vom Frühjahr 2007, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent der Energieversorgung in der EU mit Erneuerbarer Energie abzudecken.

Die Studie zu Solarverpflichtungen kann von der ESTIF-Homepage kostenlos heruntergeladen werden: www.estif.org/solarobligations (Sprache: Englisch)


Tagung 30.11.07: Solarwärme für Burgenlands Mehrfamilienhäuser

Das Burgenland weist mit 300 Sonnentagen pro Jahr optimale Bedingungen für die Nutzung von Solarenergie für die Wärmeversorgung auf. Für die Wohnungswirtschaft führt die Wärmeversorgung in Kombination mit thermischen Solaranlagen zu einer langfristigen Wertsicherung der Immobilie. In Summe reduzieren sich somit die Betriebskosten für die Bewohner und die benötigte Wärme wird äußerst umweltfreundlich zur Verfügung gestellt.

Die Tagung findet am 30. November 2007 von 8.30 bis 13.00 Uhr im TechLab Eisenstadt statt. Sie richtet sich an Wohnbauträger, Hausverwaltungen, Gemeinden, Architekten, Baumeister, Fachplaner, Installateure und Energiedienstleister. Bei der Tagung wird über den aktuellen Stand der Technik und alle wesentlichen Aspekte zur Umsetzung von hocheffizienten solarunterstützten Wärmeversorgungskonzepten im Geschoßwohnbau informiert.

Die Tagung wird von klima:aktiv solarwärme und der BEGAS durchgeführt und ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten per Mail unter marketing@begas.at oder per Telefon unter 02682 709 230.


Ankündigung: 2. Leobener Symposium Polymerwerkstoffe in der Solartechnik 2008

Unter dem Motto "Solartechnik - Neue Möglichkeiten für die Kunststoffbranche" findet am 7. und 8. Februar 2008 in Leoben ein Symposium für Fachleute aus der Kunststoff- bzw. Solarenergiebranche statt. Namhafte Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellen innovative Extrusions- und Spritzgussprodukte aus Kunststoff für solar-thermische und solar-elektrische Anwendungen vor. Das Symposium bietet neben Fachvorträgen und Posterpräsentationen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch sowie der Diskussion über neue Produktentwicklungen und Forschungsthemen.

Das Symposium hat eine begrenzte Teilnehmerzahl, nähere Informationen finden Sie unter: http://www.pccl.at/solar