x

Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 3-2011


Rohöl-Weltmarktpreise über Rekordjahr 2008

Die Krisenherde in Nordafrika und im arabischen Raum lassen seit Jahresbeginn die Rohöl-Weltmarktpreise nach oben schnellen. Saudi Arabien musste bereits Libyens Anteil an der Welt-Ölversorgung durch Fördererhöhung ausgleichen. Der Durchschnittspreis für Rohöl liegt seit Jahresbeginn über den ersten Monaten des Rekordjahres 2008. Die Auswirkungen sind auch bei uns bereits an der Tankstelle und beim Heizölkauf zu spüren. Diese Ölkrise macht von Neuem deutlich: Energie ist für unseren Wohlstand einfach zu wichtig, um den Preis dafür unkontrollierbaren weltweiten Entwicklungen zu überlassen. Machen wir uns unabhängig - setzen wir auf die Sonne!

Entwicklung der Rohölpreise auf dem Weltmarkt 2008 – 2011 (Grafik)


Bereits über 100 Veranstaltungen zum "Tag der Sonne" am 6./7. Mai 2011 angemeldet

Bereits mehr als 100 Gemeinden, Betriebe, Beratungsstellen, Schulen und Kindergärten machen beim "Europäischen Tag der Sonne" in Österreich mit. Laufend kommen neue Veranstaltungen dazu, wir rechnen mit rund 400 Veranstaltungen im heurigen Jahr. Wenn Sie eine Veranstaltung planen und diese noch nicht eingetragen haben, vergessen Sie nicht diese anzumelden! Mit der neuen Tag der Sonne Homepage www.tag-der-sonne.at ist es noch einfacher und übersichtlicher, beim Tag der Sonne mitzumachen! Um die Aktion bekannter zu machen, nutzen wir heuer auch FACEBOOK. Werfen sie einen Blick hinein, teilen sie das ihren Facebook-Freunden mit. Helfen sie mit die Aktion möglichst breit bekannt zu machen! Wir verbreiten damit auch Hoffnung, eine Facebook-Nutzerin schreibt: "Danke für euer Engagement! Halte euch und der Welt ganz fest die Daumen, dass wir bald überall saubere Energie konsumieren! Alles Gute und viel Kraft!".

Veranstaltung eintragen und Materialbestellung zum Tag der Sonne
Tag der Sonne auf FACEBOOK (mit PLZ-Suche nach Veranstaltungen!) 


NEU: Leitfaden für thermische Solaranlagen im Objektbau

Im Februar 2011 ist ein neuer Leitfaden für thermische Solaranlagen im Objektbau erschienen. Der Leitfaden ist das Ergebnis eines Projekts der AEE INTEC im Auftrag des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit vier Bundesländern und Austria Solar. Der Leitfaden gibt praktische Tipps zu Planung, Umsetzung und Betriebsführung und ist eine wertvolle Ergänzung zu bestehenden Normen, Richtlinien und Planungshandbüchern. Die Verbreitung des Leitfadens erfolgt in Kooperation mit dem Programm "klima:aktiv erneuerbare wärme".

Leitfaden - Solarsysteme im Objektbau als Download
Kostenlose Bestellung des Leitfadens bei Solarwärme-Info Hotline: 03112 588612 (Mo-Fr 8.30-12.00 Uhr)


Austria Solar Gütesiegel an Pink Energie- und Speichertechnik GmbH verliehen

Seit 2003 vergibt der Verband Austria Solar das Gütesiegel an die besten heimischen Anbieter von thermischen Solaranlagen. Wer eine Gütesiegel-Anlage kauft, kann auf geprüfte, hohe Qualität und gute Umweltverträglichkeit der Materialien vertrauen. Außerdem garantiert das Siegel lange Garantiezeiten, mindestens zehn Jahre für die Kollektoren und mindestens fünf Jahre für die Speicher. Der Verband prüft auch die Verständlichkeit und Richtigkeit der Bedienungsanleitungen, der Abnahmeprotokolle und der Wartungsverträge. Überwacht wird das Gütesiegel von einer unabhängigen Kommission. In einem Festakt bei der Energiesparmesse Wels am 3. März 2011 wurde der Firma Pink Energie- und Speichertechnik GmbH offiziell das Austria Solar Gütesiegel verliehen. Die Urkunden wurden vom Oö Umweltlandesrat Rudi Anschober, Oö Landesinnungsmeister Alfred Laban und Vorstandsmitglied Rupert Hasenöhrl überreicht. Mit dem neuen Gütesiegelbetrieb tragen bereits 25 Solaranbieter die begehrte Auszeichnung, welche drei Viertel des heimischen Solarmarktes beliefern.

Foto von der Verleihung am 3. März 2011 bei der Energiesparmesse Wels (Foto: HLK/Herrmann)


Programm "klima:aktiv erneuerbare wärme" gestartet

Nach Auslaufen des fünfjährigen erfolgreichen Programms „klima:aktiv solarwärme“ wurde heuer vom Lebensministerium ein neues Programm „klima:aktiv erneuerbare wärme“ für Solarwärme, Biomasse und Wärmepumpe gestartet. Dieses neue Programm soll Personen und Institutionen bei der Wahl ihres Heizsystems mit erneuerbaren Energieträgern unterstützen. Dabei steht die Kombination von Holzheizungen und Wärmepumpen mit thermischen Solaranlagen im Zentrum. In den kommenden zwei Jahren werden in mehreren Bundesländern Vorträge gehalten, Schulungen organisiert und Informationsmaterialen verbreitet. Geleitet wird das Programm von AEE INTEC. Gleich zu Beginn des Programms ist eine ansprechende Broschüre „Erneuerbare Wärme für Eigenheime“ erschienen, welche über die Infohotline bestellt werden kann und auch auf der Energiesparmesse in Wels aufgelegen ist.

Broschüre "Erneuerbare Wärme für Eigenheime" (PDF, 1,1 MB)
Nähere Informationen zum Programm: www.erneuerbarewaerme.klimaaktiv.at
erneuerbare wärme - Infohotline: 03112/588 612


Beirat von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) gestartet

Am 9. März 2011 fand die konstituierende Sitzung des hochkarätig besetzten Beirates von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) statt. Der Beirat aus aktiven Politikern und Wissenschaftern steht dem EEÖ-Vorstand als Beratung und Think Tank zur Seite (Austria Solar ist im Vorstand). Landeshauptmann Hans Niessl ist Vorsitzender des Beirates. Die Parlamentsabgeordneten Ing. Hermann Schultes, Mag. Christiane Brunner, Ing. Norbert Hofer und Mag. Rainer Widmann gehören dem Beirat ebenso an wie die Experten Mag. Michael Cerveny (ÖGUT), Univ.Prof.Dr. Reinhard Haas (TU Wien), Dr. Kurt Kratena (WIFO) und Dr. Horst Steinmüller (Energieinstitut Linz). Erneuerbare Energie Österreich ist ein Zusammenschluss von IG Windkraft, Kleinwasserkraft Österreich, Oesterreichs Energie, Photovoltaik Austria, Austria Solar, Österreichischer Biomasse-Verband, ARGE Kompost und Biogas und pro pellets Austria. Gemeinsam deckt EEÖ rund 70 Prozent des österreichischen Strom- und 30 Prozent des Wärmeverbrauches ab.

Erneuerbare Energie Österreich: Hochkarätig besetzter Beirat nimmt Arbeit auf