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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 6-2011


Übersicht: Solarförderungen 2011 für Wohnbau und Tourismusbetriebe

Die kompakte Übersicht aller Solarförderungen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser, Hotels und Pensionen auf der Homepage www.solarwaerme.at wurde kürzlich aktualisiert. Nach Bundesland gegliedert findet man Förderhöhe, Förderbestimmungen und die zuständigen Stellen für Förderanträge. Für Eigenheime liegt der durschschnittliche Fördersatz bei 20 Prozent der Investitionskosten. Für Mehrfamilienhäuser ist der Fördersatz für unterschiedlich viele Wohneinheiten errechnet. Für Hotels und Pensionen gibt es für in mehreren Bundesländern die Möglichkeit, zusätzlich zur Bundesförderung (Umweltförderung im Inland der KPC) eine Landesförderung in Anspruch zu nehmen.

Solarförderungen für Eigenheime, Mehrfamilienhäuser, Hotels und Pensionen  


Solarmarktstatistik Österreich 2010

Im Jahre 2010 wurden in Österreich 285.787 Quadratmeter Flach-, Vakuumrohr-, Kunststoff- und unverglaste Kollektoren neu installiert, um 21 Prozent weniger als im Jahr davor (2009: 356.200 Quadratmeter). Im Jahr 2010 verzeichneten alle Bundesländer einen Rückgang, diese reichten von minus 5 Prozent in Tirol bis minus 37 Prozent im Burgenland. Oberösterreich verlor seine Führungsrolle als Solar-Bundesland Nr. 1 an Niederösterreich, wo letztes Jahr mit 71.845 Quadratmeter mehr Kollektorfläche installiert wurde als im Nachbarbundesland. Ende 2010 waren rund 4,56 Millionen Quadratmeter Kollektoren in Betrieb (inkl. Schwimmbadabsorber), mit einer Wärmeleistung aus Sonnenenergie von 3.215 MW. Fast 80 Prozent der heimischen Produktion exportiert, der Import nach Österreich halbierte sich auf 33.000 Quadratmeter (2009: 64.000 Quadratmeter). Solaranlagen wurden 2010 zu 63 Prozent im Eigenheim installiert. Besonders zunehmend sind Mehrfamilienhäuser mit 28 Prozent der Kollektorfläche (2009: 21 Prozent). Fast die Hälfte (47 Prozent) aller neu installierten Anlagen sind Kombianlagen für Warmwasser und Heizungsunterstützung. 22 Prozent aller Anlagen wurden als Einzelmassnahme errichtet, knapp die Hälfte im Zuge einer Gesamtsanierung, 31 Prozent im Neubau.

Solarmarktstatistik Österreich 2010 als Download


EU-27 Solarmarkt im Jahr 2010 um 13 Prozent gesunken

Bei der Messe Intersolar 2011 in München wurde die EU-Solarmarktstatistik des Europäischen Solarverbandes ESTIF präsentiert. Im Jahr 2010 wurden mit 3,7 Mio. Quadratmeter Kollektorfläche (Wärmeleistung 2.586 Megawatt) in den EU-27 (+CH) um 13 Prozent weniger Kollektoren installiert als 2009. Insgesamt waren in den EU-27 (+CH) Ende 2010 über 34 Mio. Quadratmeter Kollektorfläche (24.100 Megawatt Solarwärmeleistung) in Betrieb. Zum ersten Mal seit über zehn Jahren kam es in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu einem Rückgang, trotzdem bewegt sich der Markt über dem Niveau von 2007. Große Märkte wie Deutschland (-29 Prozent) und Österreich (-21 Prozent) hatten starken Einbußen zu kämpfen, Märkte wie Italien und Griechenland hingegen blieben 2010 stabil. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der tschechische Solarmarkt mit einem Plus von 66 Prozent.

Solar Thermal Markets in Europe – Trends and Market Statistics 2010 als Download


Kurzbericht vom 4. Polnischen Solarindustrie-Forum 31. Mai 2011 in Warschau

Am 31. Mai 2011 fand zum 4. Mal das Polnische Solarindustrie-Forum statt, organisiert vom Polnischen Institut für Erneuerbare Energie IEO. Austria Solar referierte beim Forum über die Aktion Tag der Sonne, Polen war heuer das zweite Mal mit bereits 40 lokalen Events dabei.

Die wichtigsten Highlights in Kürze:

  • Solarmarkt Polen war 2010 stabil (2010: 145.900 m2, 2009: 144.300 m2, 2008: 129.600 m2)
  • 2011 weiteres Wachstum erwartet, Regionalprogramme mit 240 Mio Zloty für Solarwärme laufen
  • Nationaler Aktionsplan Erneuerbare Energie: 15 Mio m2 Kollektoren 2020 (2010: 655.800 m2)
  • starker Zuwachs auch bei Biomasseheizungen seit ein paar Jahren
  • Marktanteil Vakuumröhren in Polen ca. 33 Prozent
  • Marktzuwachs bei Anbietern unter 1.000 m2 Umsatz, Rückgang bei Anbietern über 1.000 m2
  • 6 Anbieter haben 60 Prozent Marktanteil
  • Preisanbote am polnischen Solarmarkt schwanken stark, bis 1:10 bei einer Anlage
  • Bericht aus DK: solare Fernwärmeeinspeisung seit 2010 gegen Gas konkurrenzfähig, hat Solarboom in DK ausgelöst!