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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 3-2012


Weltrekord: 36.000 m2 Solarthermie-Anlage in Betrieb

Mit 36.300 m2 Kollektorfläche (25 MWth Wärmeleistung) ist die Solare Grossanlage der Princess Nora Bint Abdul Rahman University in Saudi Arabien doppelt so groß wie die bislang weltgrößte Anlage im dänischen Marstal. Die Sonnenwärme speist das Fernwärmenetz des Universitäts-Campus, in dem 40.000 Studentinnen und 20.000 weibliches Personal leben und lernen werden. Die Wärmeleistung der Anlage soll die Sommerlast des Campus fast zur Gänze decken. Die Kollektoren und das Engineering stammen aus Österreich. Die Solaranlage speist mit 92 °C ins Wärmenetz ein, sechs Speicher zu je 150 Kubikmeter dienen als Puffer. Wegen der enormen Größe des Kollektorfeldes wird mit einer speziellen Verschaltung verhindert, dass die Anlage eventuell überhitzt und in Stillstand geht.

Saudi Arabia: World's Biggest Solar Thermal Plant in Operation


Plus 11 Prozent Solarwärme in Deutschland 2011

Der Absatz für Solarwärme-Anlagen ist in Deutschland 2011 um knapp elf Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, wie BDH und BSW-Solar in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr demnach 149.000 neue Sonnenheizungen auf deutschen Dächern installiert, was einer Kollektorfläche von rund 1,27 Millionen Quadratmetern entspricht. Damit sorgen jetzt 1,66 Millionen Solarthermie-Anlagen in der Bundesrepublik für Warmwasser und/oder Raumheizung. BDH und BSW-Solar führen die Erholung des Solarthermie-Marktes unter anderem auf die stark gestiegenen Energiepreise zurück, auf das gute Winterwetter und die verstärkte Bereitschaft, Geld in Sachwerte anzulegen.

Pressemeldung: Solarwärme-Markt im Aufwind


Erneuerbare sichern 1,1 Mio. Arbeitsplätze

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa schreitet voran. Der neue Statusbericht "Renewable Energies in Europe“ (EurObserv’ER Barometer 2011) bietet einen detaillierten, anschaulichen und umfassenden Überblick zum Stand erneuerbarer Energien in allen EU-Mitgliedsstaaten. Erneuerbare Energieträger deckten 2010 bereits 11,3 % des gesamten europäischen Primärenergieverbrauchs ab: zwei Drittel aus Biomasse, ein Fünftel aus Wasserkraft, der Rest aus Windkraft, Geothermie und Solarenergie. Die Zahl der Beschäftigten hat sich in den letzten drei Jahren fast verdoppelt, erneuerbare Energien sichern bereits 1,1 Millionen Arbeitsplätze. Seit zwei Jahren vergleicht der Report die Ausbauziele mit den National Renewable Energy Action Plans, die der EU-Kommission von allen Mitgliedsstaaten vorgelegt wurden. Diese Aktionspläne zeigen den Zielpfad für den Ausbau der Erneuerbaren bis zum Jahr 2020.

Einige Erneuerbare haben die EU-weiten Ausbauziele für 2010 sogar übertroffen:

  • Photovoltaik (29.555 MWp gesamt installiert)
  • Kleinwasserkraft (13.057 MW gesamt installiert)
  • Wärmepumpen (12.611 MWth gesamt installiert)
  • Biogas (30.340 GWh gesamt genutzt)
  • Biodiesel (13,96 Mio Tonnen gesamt genutzt)
  • Biomasse (68,7 Mio Tonnen für Wärmenutzung und 87,2 TWh Verstromung gesamt genutzt)

Unter den EU-weiten Ausbauziele für 2010 lagen:

  • Windkraft (84.762 MW gesamt installiert)
  • Solarwärme (35,9 Mio m2 bzw. 25.136 MWth gesamt installiert)
  • Geothermie (2.682 MWth gesamt installiert)

Statusbericht “Renewable Energies in Europe 2011“ in den EU-27 (11 MB)


Spannender Vortrag von IEA-Chefökonom Fatih Birol zur Energiezukunft - sehenswert!

In einer Welt voller Unsicherheiten ist für den Chefökonomen der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, eines sicher: mit zunehmendem Wohlstand in den Schwellenländern, allen voran China, wird der weltweite Energieverbrauch in den nächsten Jahren weiter steigen. Woher wird diese Energie kommen? Am 19. Jänner 2012 blickte Birol in einem vollen Hörsaal vor 250 gebannten Zuhörern im Imperial College London in die Energie- und Klimazukunft. Seine Präsentation war eine Zusammenfassung des World Energy Outlook 2011, der wichtigsten jährlichen Publikation zur weltweiten Energiesituation. Das Fazit ist ernüchternd. Nur noch 5 Jahre bleiben um die globale Klimaerwärmung bei 2 °C zu begrenzen. Dass wir es schaffen, ist unwahrscheinlich: immer noch ist Kohle der mit Abstand wichtigste Energieträger weltweit. Schiefergas wird das fossile Zeitalter um Jahrzehnte verlängern. Die weltweite Verfügbarkeit von Öl und Gas wird außerdem davon abhängen, welchen Weg Russland und China einschlagen. 150 US Dollar Ölpreis sind sehr wahrscheinlich. Und erneuerbare Energie? Bis 2035 mengenmäßig ein Nebenschauplatz, wenn sich nichts ändert ...

The full lecture of Fatih Birol is available to watch online (67 min.)
World Energy Outlook 2011 – Executive Summary 


Bereits über 130 Veranstaltungen zum "Tag der Sonne" am 4./5. Mai 2012 angemeldet

Bereits mehr als 130 Gemeinden, Betriebe, Beratungsstellen, Schulen und Kindergärten machen beim "Europäischen Tag der Sonne" am 4./5. Mai 2012 in Österreich mit. Laufend kommen neue Veranstaltungen dazu, wir rechnen mit über 400 Veranstaltungen im heurigen Jahr. Wenn Sie eine Veranstaltung planen und diese noch nicht eingetragen haben, vergessen Sie nicht diese anzumelden! Auf www.tag-der-sonne.at finden sie alle Infos, um beim Tag der Sonne mitzumachen! Um die Aktion bekannter zu machen, nutzen wir auch FACEBOOK. Werfen sie einen Blick hinein, teilen sie es ihren Facebook-Freunden mit. Helfen sie mit die Aktion möglichst breit bekannt zu machen! Wir verbreiten damit auch Hoffnung, eine Facebook-Nutzerin schrieb: "Danke für euer Engagement! Halte euch und der Welt ganz fest die Daumen, dass wir bald überall saubere Energie konsumieren! Alles Gute und viel Kraft!".

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