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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 3-2013


Solarwärme im Gespräch mit Roland Düringer

Wie kam Roland Düringer zu seiner Solaranlage und wie schätzt er ein, dass es mit der Energieversorgung weitergeht? Das ist jetzt in unserer Interviewserie zur aktuellen Lage und Zukunft von Solarwärme nachzulesen, die wir mit dem österreichischen Kabarettisten, Schauspieler, Querdenker und Solaranlagenbesitzer Roland Düringer fortgesetzt haben. Die bisherigen Interviewpartner waren: Wr. Stadtverwaltung (Bernd Vogl), Solarindustrie (Robert Kanduth), Forschung (Werner Weiss), Bundespolitik (Reinhold Mitterlehner), FEM-Tech Expertin des Monats (Sabine Putz) und Großanlagenbau (Christian Holter).

Solarwärme im Gespräch mit Roland Düringer - das ganze Interview


Heuer mehr Solarwärmeförderung für Private

Die Bedingungen für thermische Solaranlagen sind heuer besser als im Vorjahr. In Salzburg werden hocheffiziente Solarwärmeanlagen heuer mit bis zu einem Drittel der Investitionskosten gefördert. Auch in Vorarlberg wird mehr als ein Drittel der Investitionskosten gefördert, wenn die Solaranlage in die höchste Bonusstufe fällt. In Tirol wurde die Einkommensobergrenze der Solardirektförderung wird mit 1. Jänner bei Solaranlagen in der Sanierung aufgehoben. Als einziges Bundesland hat das Burgenland die Förderhöhe um durchschnittlich 15 Prozent herabgesetzt.

Das bekommen Sie bei Solarwärmeanlagen als Förderung vom Land


NEU: 100 % Sonnenheizung auch im Winter - da werden Träume wahr!

Es gibt Häuser, die können zu 100 Prozent mit der Sonne heizen und Warmwasser bereiten, ohne Zusatzheizung! Das Geheimnis: die Gebäude nutzen große Wasserspeicher oder die Speichermasse des Fundaments, um die Sommerwärme in den Winter zu retten. Klingt unglaublich, aber funktioniert. Der Verband hat dazu ein paar Beispiele ins Netz gestellt.

100 % Sonne für Warmwasser & Heizung, das ganze Jahr über - Referenzbauten


Verbot für neue Öl- und Erdgasheizungen in Dänemark

Dänemark macht mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien in Gebäuden Ernst. Seit Jänner 2013 ist die Installation von Öl- und Gasheizungen in Neubauten verboten. Ab 2016 gilt das Verbot auch für die Installation von neuen Öl-Heizkessel in bestehenden Gebäuden wo Fernwärme oder Erdgas zur Verfügung stehen. Im Altbau wird Erdgas noch erlaubt sein, zumindest nach heutiger Gesetzeslage. Für die Finanzierung der Umstellung von Öl- und Gaskesseln auf erneuerbare Energieträger in bestehenden Gebäuden stellt die dänische Regierung DKK 42 Millionen (€ 5,6 Mio.) bis 2015 bereit. Dieses Gesetz ist ein klares politisches Signal in Richtung erneuerbarer Energie beim Heizen - auch Solarwärme erfährt dadurch Aufwind im Norden Europas. Der dänische Solarmarkt weist seit Jahren die höchsten Wachtumsraten auf und wird mit dem neuen Gesetz weiter zulegen. In Österreich sind heuer Nationalratswahlen - wir fordern hiermit alle Parteien auf, dem Beispiel Dänemarks bei der nächsten Regierungsbildung zu folgen!

Weitere Infos zum Verbot für neue Öl- und Erdgasheizungen in Dänemark


Griechenland: Bürger können Heizrechnung nicht bezahlen

Die Erhöhung der Mineralölsteuer seit Oktober 2012 hat den Heizölpreis für Haushalte auf über 1,30 Euro pro Liter katapultiert. In der Gegend von Thessaloniki im Norden Griechenlands sind die Heizkosten auf über 4.000 Euro pro Jahr gestiegen. Viele steigen daher um auf Holzheizungen, was zunehmend die Luftqualität in den Städten verschlechtert. Solarwärme profitiert bislang noch kaum vom hohen Heizölpreis - in Griechenland sind solare Warmwasseranlagen sehr verbreitet, Heizen mit der Sonne ist dagegen weitgehend unbekannt. Der griechische Solarverband geht aber davon aus, dass sich das rasch ändern könnte wenn die Preise für Öl, Gas und Strom weiter steigen. Der Export griechischer Solaranlagen ist mit einem Plus von 13,4 Prozent im Vorjahr jedenfalls weiter auf Wachstumskurs.

Greece: Urban Citizens Struggle to Pay Heating Bills