x

Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 2-2017


Wien: Karte aller geförderten Solarwärmeanlagen

Die Stadt Wien hat eine Karte ins Netz gestellt, wo alle geförderten Solarwärmeanlagen verzeichnet sind - mit Errichtungsjahr und Kollektorfläche jeder Anlage! Derzeit sind etwa 35.000 Quadratmeter Solaranlagen mit rund 24,5 Megawatt Wärmeleistung im Stadtgebiet errichtet. Die höchste Solardichte pro Kopf weisen die Bezirke Liesing, Penzing, Donaustadt, Hietzing auf.

Solaranlagen-Karte Wien (in der Spalte links "geförderte Solarthermieanlagen" anhaken, alle anderen Häkchen löschen)


Bundesförderung 2017: 15 % mehr Förderung für Solaranlagen in Betrieben

Die betriebliche Umweltförderung im Inland (UFI) für Solaranlagen bis 100 Quadratmeter wurde für 2017 verbessert, die Fördersätze sind gegenüber bisher um ca. 15 % höher.

Thermische Solaranlagen bis 100 Quadratmeter – Bundesförderung:

BISHER:

  • 130 Euro / Quadratmeter bei Standardkollektoren & Schwimmbadkollektoren
  • 170 Euro / Quadratmeter bei Vakuumkollektoren
  • 110 Euro / Quadratmeter Luftkollektoren

SEIT 2. JÄNNER 2017:

  • 150 Euro / Quadratmeter bei Standardkollektoren & Schwimmbadkollektoren
  • 195 Euro / Quadratmeter bei Vakuumkollektoren
  • 125 Euro / Quadratmeter Luftkollektoren

Private Solaranlagen – Bundesförderung:

Neu errichtete private Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung werden vom Klima- und Energiefonds 2017 mit 700 Euro pro Anlage gefördert. Die Unterscheidung von Anlagen für Warmwasser und Heizungsunterstützung wurde aufgehoben. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt und ist mit Landes- und Gemeindeförderungen kumulierbar. Das Gebäude, welches durch die Solaranlage versorgt wird, muss mindestens 15 Jahre alt sein.

Förderung für betrieblich genutzte thermische Solaranlagen bis 100 Quadratmeter Kollektorfläche

Infos und Einreichunterlagen für Private (ab März 2017 verfügbar)


190 Unternehmen fordern mehr Energiewende und Klimaschutz

Bei einer Pressekonferenz am 18. Jänner 2017 richteten 190 Unternehmen gemeinsam mit WWF, GLOBAL 2000 und Greenpeace einen eindringlichen Klimaschutz-Appell an die Bundesregierung. Den Appell haben unter anderem Konzerne wie IKEA, Philips, Canon, Allianz, REWE, SPAR und einige Großbanken unterzeichnet. Auch ein Drittel der Austria Solar Mitglieder hat sich dem Appell angeschlossen. Die Unternehmen und Umweltorganisationen fordern die rasche Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, d.h. den Ausstieg aus Kohle, Gas und Öl bis spätestens 2050. Dies muss eine zentrale Vorgabe für Österreichs kommende Energie- und Klimastrategie sein. Damit Investitionen in Effizienz und erneuerbare Energie steigen, muss die Politik eine klare und langfristig zuverlässige Orientierung liefern, so die Unterzeichner. Damit entstehen neue Märkte und es werden tausende Arbeitsplätze geschaffen.

Die 190 Unternehmen des Appells auf einen Blick


Energiestrategie: Austria Solar appelliert an Bundesregierung, CO2-Steuer zu beschließen

Die Bundesregierung ist seit Wochen damit beschäftigt, die kommende Energie- und Klimastrategie im Detail zu definieren. Vor allem die Vertreter der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung drängen dabei, möglichste keine verbindlichen Ziele für Treibhausgase festzulegen. Diese Forderung führt die Energie- und Klimastrategie ad absurdum und schadet langfristig unserem Wirtschaftsstandort. Austria Solar forderte daher die Bundesregierung auf, bei der Erstellung der Klima- und Energiestrategie Mut und Selbstbewusstsein zu zeigen. Es braucht verbindliche Ziele und Maßnahmen und eine Ökologisierung des Steuersystems, mit einer progressiven CO2-Steuer und gleichzeitiger Entlastung der Lohnnebenkosten. Vor allem der Umstieg auf erneuerbare Energie bei Wärme muss vorangetrieben werden, dabei bleibt das meiste Geld im Land und schafft tausende Arbeitsplätze. Kommt die CO2-Steuer, werden die Menschen massiv auf erneuerbare Energien umstellen.

Austria Solar Appell an die Bundesregierung